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Eine Frau, gleichgestellt, wird überlegen.

~ Sokrates (470 - 399 v. Chr.) ~

Philipp&Elias

Nur das närrische Brüderlein gewann er lieb. Er gab sich mit ihm ab, wann immer es die Zeit erlaubte, nahm es zu sich in den Gaden, lehrte es gehen, lehrte es eine Sprache aus Lauten und Tönen, die nur sie beide verstanden. Und als Elias in dem Idiotenkind eine hohe Begabung für die Musik entdeckte, da wuchs die Liebe nur desto mehr, und beide wurden sie Brüder bis auf die Seele...

...Nun mochte er ruhen, und im Gaden heulte und jaulte Philipp vor Freude. Elias pfiff, hieß den Idioten schweigen. Und der Idiot schwieg...

...sagte Elias mit langgestrecktem Hals und bemühte sich, dem manierlichen Gang eine tänzelnde Figur zu geben. Philipp, der hintendrein lief, sah das mit Freuden und suchte den Bruder zu imitieren, was Elsbeth zu herzlichem Lachen veranlasste...
...Philipp auf seinen Schultern tat bei diesen Worten ein gutturales Gellen, denn er spürte die Freude im Herzen seines Bruders...
...Elias hieß das Mädchen sich verschnaufen, nahm das Kind von den Schultern, öffnete seinen Gehrock und breitete ihn auf den Stein. Sie ließen sich in gebührlichem Abstand nieder, indessen Philipp munter zwischen den beiden hin und her kroch...
...Philipp sah, dass ihr der Rock viel zu lang war, ergriff die Schleppe mit tappigen Händchen und lief stolz seiner Prinzessin hinterher...

...Als sich Elias verabschiedete..., da sträubte sich Philipp mit Händen und Füßen. Elias suchte das Kind in jener Lautsprache zu beruhigen, welche er ihm beigebracht hatte. Aber Philipp zornte nur desto lauter. Wie ein Kälblein, das man an Stricken aus der Wärme des Stalles zieht, um es hernach zum Schlachten zu führen, so bockte Philipp. Mochte es sein, dass der Idiot ahnte, Elias würde niemals mehr auf den Hof zurückkehren?

~ Schlafes Bruder / Robert Schneider ~

Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis:
vielleicht ist keines da.

~ Franz Kafka ~

Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren.

~ Gräfin Orsina aus Lessing's "Emilia Galotti" ~

Ich komme eigentlich nie zu spät, die anderen haben es nur immer so eilig.

~ Marilyn Monroe ~

The memories are written down in the snow
are written down...
The memories are melting away
as soon as the sun comes out again...

~ On a SunDay ~

Menschen sind Engel mit nur einem Flügel
- nur wenn sie sich umarmen, können sie fliegen.

~ Luciano De Crescenzo ~

Narben

Sie faszinieren
Auf grausame Art und Weise
Sie sind eine Erfahrung
Die nicht nötig ist zu machen

Du spürst es nicht
Aber ich verfluche sie
Und sie werden bleiben
Uns für ewig daran erinnern

Nimm doch die Welt
Nicht schwerer als sie ist
Denn sie wird dich erdrücken
Lastet sie allein auf deinen Schultern

~ Juli 07 ~

Everyone asks the same question
Do you think I'm worth to fight for?
~ On a SunDay ~

Der Raum...

Ich habe dir die Zeit erklärt, jetzt kommt der Raum an die Reihe. Diese ganze aufgeblähte Täuschung, dieser maßlose Wahrnehmungsspielplatz ist in einem einzigen Punkt enthalten. Wir selbst entschachteln ihn wie die Kulissen eines Kinderbuchs, und der Motor dieser gigantischen Schöpfung ist Unterscheidungszwang, der uns zu allem das Gegenteil suchen lässt. Kein Punkt ohne Fläche, keine Winzigkeit ohne Weite. Ohne Großes gäbe es nichts Kleines, laut nicht ohne leise, keine Schönheit ohne das Hässliche. Wir sehen Schwarzes, weil es Weißes gibt, von dem es sich abheben kann. Kein Rot ohne Blau, kein Mensch ohne Tier. Vielfalt braucht Platz, und die Welt bläst sich auf wie eine Kaugummiblase. Genau wie alle denkbaren Ereignisse in einer einzigen Sekunde Platz finden könnten, wenn sie sich entschieden, gleichzeitig stattfinden zu wollen, lebt alles Örtliche in einem Punkt. Du fragst, wie denn der Mensch Teil eines Punkts sein könne?

Frau Smutek hatte nichts gefragt und nicht mit der Wimper gezuckt.

Das Geheimnis besteht darin, dass ein kleiner Teil des Menschen außerhalb des Raumpunktes bleibt. Was außerhalb des Raums liegt, befindet sich außerhalb der Zeit, womit wir beiläufig herausgefunden haben, was die unsterbliche Seele ist. Eine Instanz muss Betrachtungen anstellen und Unterscheidungen treffen und kann nicht selbst Gegenstand dieser Betrachtungen und Unterscheidungen sein. Ein Messer kann alles schneiden außer sich selbst, ein Fuß kann nach allem treten außer nach sich selbst, ein Finger auf alles zeigen außer auf sich selbst. Wenn ich mein Gesicht im Spiegel betrachte, über das eigene Bewusstsein grübele oder mich frage, wer ich sei, bleibt immer ein Teil zurück, der sich selbst nicht fassen kann. Irgendwo in uns ist dieser letzte, winzige Krümel, der immer einen Schritt zurücktritt, wenn wir meinen, einen Blick auf ihn geworfen zu haben - denn er ist es, der blickt. Das ist die Seele, sie hat die Welt erschaffen, du kannst sie Gott nennen. Sie bleibt übrig als zwingendes Subtraktionsergebnis, wenn einer von uns stirbt. Das Universum ist erklärt. Wir können schlafen gehen...

~ Smutek aus Juli Zeh's Spieltrieb ~

Sehnsucht...

Die Zeit...

Die Zeit, musst du wissen, besteht aus unendlich vielen Schichten, von denen jede die Stärke eines Moments besitzt. Sie liegen dichter aufeinander als die Lamellen unter dem Hut eines Pilzes. Also sind alle Momente der Vergangenheit und Zukunft gleichzeitig vorhanden. Zwischen zwei Schichten entstehen immer noch weitere Ebenen, das sind die Kausalketten verschmähter Zufälle, nicht eingetretener Möglichlichkeiten und abgewählter Alternativen. So stapeln sich die Stockwerke in rasanter Geschwindigkeit und Ausdehnung zu einem anwachsenden Blätterteig.
Auf der Suche nach seinem Weg schlingert unser Bewusstsein ständig zwischen den nächstgelegenen Etagen hin und her. Dabei erzeugt es eine Unschärfe, die wir verkraften, indem wir sie der notorischen Unvollkommenheit unseres Gedächtnisses zuschreiben.
Gerät einer zu weit in fremde Schichten hinaus, glaubt er, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Strauchelt er, stürzt und findet den Rückweg nicht mehr, wird er panisch umherirren und nichts mehr als zutreffend erkennen. Nichts passt mehr zusammen, nichts ergibt Sinn.
Man wird von ihm sagen: Jener ist tragischerweise verrückt geworden, er hält sich für jemanden, der er nicht ist, und glaubt an Dinge, die niemals geschahen. Die Ärzte nennen das Schizophrenie. Sie ist die Philosophin unter den Krankheiten.
Ich wollte dir sagen, dass ich in letzter Zeit häufig zwischen die Schichten geraten bin. Vielleicht geht es dir auch so und all den anderen auch.
Vielleicht gab es kürzlich ein Erdbeben im Zeitgefüge.

~ Smutek aus Juli Zeh's "Spieltrieb" ~

Zwei Menschen, die, jeder auf seiner Linie, Hand in Hand durchs Leben laufen, bilden zusammen einen Vierbeiner und werden nicht stürzen, selbst wenn sie von dem Abgrund unter ihren Füßen wissen.

~ Höfi aus Juli Zeh's "Spieltrieb" ~

Was aber der Mensch nicht kritisieren, korrigieren und in der Phantasie vollenden darf, dem kann er sich auch nicht nähern, weder in Gedanken noch mit dem Gefühl.

~ Juli Zeh / Spieltrieb ~

Das Schöne am Leben ist, dass es nichts mehr zu verlieren gibt, wenn man einmal akzeptiert hat, dass es früher oder später zu Ende geht.

~ Juli Zeh / Spieltrieb ~

"Zwei Angeklagte werden einzeln dem Gericht vorgeführt.
Jedem von ihnen schlägt der Richter einen Deal vor:
Wenn du gestehst und deinen Kumpel verpfeifst, bleibst du straffrei, und der andere kriegt fünf Jahre Knast. Schweigt ihr beide, reichen die Indizien für jeweils zwei Jahre. Gesteht ihr beide, bekommt jeder vier Jahre.
Sie haben keine Möglichkeit sich abzusprechen. Richtig?"

"Sehr gut. Was wird passieren?"

"Sie berechnen beide die Lösung mit dem höchstmöglichen Vorteil bei möglichst geringem Risiko. Das heißt, sie hauen sich gegenseitig in die Pfanne. Jeder bekommt vier Jahre."

"Und was hat der Richter gewusst?"

"Das bei einem Nullsummenspiel mit zwei Personen keiner von beiden kooperiert, obwohl sie gemeinsam das beste Ergebnis erreichen könnten. Nämlich nur zwei Jahre Knast."

"Was wäre nun, wenn die Gefangenen wüssten, dass sie in Kürze noch einmal gemeinsam vor Gericht stehen werden, oder wenn sie in Zukunft weiter zusammenarbeiten wollten?"

"Sie würden die Zukunft mit einkalkulieren, die Möglichkeit von Rache und den späteren Schaden durch enttäuschtes Vertrauen."

"Das heißt auf gut Mathedeutsch: Bei interativen Entscheidungsserien ist mit Kooperation zu rechnen, während im Einzelfall Verrat begangen wird. Danke, das war's."

~ Ada & Alev aus Juli Zeh's "Spieltrieb" ~

Das Glück...

Der Mensch wird nur glücklich, wenn er alle seine Fähigkeiten und Möglichkeiten entfalten und benutzen kann.
Aristoteles glaubte an drei Formen des Glücks:
Die erste Form des Glücks ist ein Leben der Lust und der Vergnügungen.
Die zweite Form des Glücks ist ein Leben als freier, verantwortlicher Bürger.
Die dritte Form des Glücks ist das Leben als Forscher und Philosoph.
Er betont, dass alle drei Formen zusammengehören, damit der Mensch ein glückliches Leben führen kann.

~ Alberto Knox aus Jostein Gaarder's "Sofies Welt" ~

Der Sinn des Lebens ist,
was übrig bleibt, wenn man alles Sinnlose weglässt.
~ Juli Zeh / Spieltrieb ~

Das Wichtigste ist, dass es vorübergeht.
Es geht immer vorüber, so oder so,
wie noch jeder einzelne Moment seit Menschengedenken,
sei er noch so grausam oder schön,
widerstandslos vergangen ist.
~ Juli Zeh / Spieltrieb ~

=)

The journey through our life can bring
A place and time for everything
A day of hope, a year of fears
A thousand smiles, a million tears

Our paths were meant to cross
And I couldn't forget you
No matter what the cost
We both had to see this through

Take my hand, take my heart
We will never be apart
Never be apart
Because I love you

Follow me and I'll lead you
Lead me and I'll follow you
Anywhere, anytime
When the love is right
The path is bright

From the Father of lights you came
And I know I'll never be the same again
A beautiful gift has been given to me
Your smiling face is all I see

The look that's in your eyes
And your smile that sets me free
Has made me realize
All that you see in me

Take my hand, take my heart
We will never be apart
Never be apart
Because I love you

Follow me and I'll lead you
Lead me and I'll follow you
Anywhere, anytime
When the love is right
The path is bright

Together now and forever
You are the one
You are my everything
To me you bring
The love that I have waited for

The look that's in your eyes
And your smile that sets me free
Has made me realize
All that you see in me
Our paths were meant to cross
And I couldn't forget you
The soul in you is the soul in me
The way that it was meant to be

~ Tourniquet / When the love is right ~

Als letztes steht der Captain auf dem sinkenden Schiff
"Wer noch kann, der rette sich!"
Selbst am Ertrinken, wird man die Hand eines anderen Ertrinkenden greifen?
Wird man das Kreuz gegen das tragende Treibholz eines noch ärmeren tauschen?
Aber der Ozean ist weit, zu weit um zu suchen
In einem derartigen Zustand
Nach einem Gefährten
Denn vielleicht
Ist er schon ertrunken
Wenn du
Am Ende deiner Kräfte
Bei ihm
Angekommen bist

~ 3. Mai 07 ~

Manchmal...

Manchmal ist es schwer zu begreifen
Dass man nicht allein ist in dieser Welt

Manchmal will man einfach nur schlafen
Schlafen um nie mehr aufwachen zu müssen
Sich sonst die gleichen Fragen zu stellen
Wie man es schon so oft zuvor getan hat

Manchmal gibt es miese Tage in deinem Leben
Scheinst von allen Menschen verlassen und doch von Gott geliebt
Gern würdest du neue Kraft daraus schöpfen
Aber die Leitung ist gekappt

Manchmal verfluchst du die, die du liebst
Du wirst auf keinste Weise feststellen können
Ob auch du auf derartige Weise geliebt wirst
Du kannst nur darauf vertrauen

Manchmal bist du zu schwach zu erzählen
Was dir eigentlich schon längst auf der Zunge liegt
Es gibt noch schlimmeres als deine Sorgen
Wer sollte dir zuhören wollen

Manchmal ist es schwer die eigenen Probleme zu finden
Wenn man in denen anderer zu versinken droht

~ 3. Mai 07 ~

Niemand...

Gedanken schlagen wie Wellen über mir zusammen
Drücken mich nach unten und stehlen mir den Atem
Es sieht niemand

Stimmen und Worte rasen ungehört an mir vorüber
Scheinen oberflächlich und sinnlos kreuz und quer zu fliegen
Mich hört niemand

Dunkelheit beherrscht die Leere dieses Raumes
Drängt mich zurück in noch tiefere Schatten
Es spürt niemand

~ 3. Mai 07 ~

*noch-kein-Titel*

Spritzend und rauschend
Bahnt sich Wasser seinen Weg
Den Fels hinunter

Tausende von Feen
Springen durch das kühle Nass
Umringt von Nebel

Lernen zu fliegen
Werden getragen vom Licht
Glitzernder Tropfen

Sieht man sie tanzen
Könnte man sogar meinen
Dass sie es lieben

~ 9. Juni 07 ~

Der Spatz II

Trauert, oh ihr Liebesgöttinnen und Liebesgötter,
und wie viele der in der Liebe verständige Menschen es gibt.
Der Spatz meiner Geliebten ist tot, der Spatz,
der Liebling meines Mädchens, den jene mehr als ihre Augen liebte:
denn er war allerliebst und kannte seine selbst
so gut wie das Mädchen die Mutter,
und er entfernte sich nicht von ihrem Schoß,
sondern sprang bald hierhin, bald dorthin
piepste unablässig seiner einzigen Herrin zu.
Dieser geht nun durch jenen dunklen Weg dorthin,
von wo man sagt, dass niemand zurückkehrt.
Doch euch möge es schlecht ergehen, schlechte Schatten der Unterwelte,
die ihr alles Schöne verschlingt:
Ihr habt mir den s0 schönen Spatz weggenommen.
Oh Untat! Oh armer Spatz!
Durch deine Schuld sind die Augen meines Mädchens
vom Weinen rot und angeschwollen.

~ Catull / Carmen 3 ~

Der Spatz... =)

Der Spatz, das Vergnügen meines Mädchens,
mit dem sie zu spielen pflegt, den sie an der Brust zu halten pflegt,
dem sie die Fingerspitze zu geben pflegt, wenn er danach pickt,
und den sie zu heftigen Hieben reizt,
jedes Mal wenn es meiner strahlenden Geliebten beliebt,
mit etwas zu scherzen, als Trost für ihren Schmerz
- dann, glaube ich, wird die heftige Leidenschaft zur Ruhe kommen.
Ach könnte ich mit dir wie sie selbst spielen
und die traurigen Sorgen des Herzens lindern!

~ Catull / Carmen 2 ~

Böse...

Du willst Priscus heiraten: Ich wundere mich nicht, Paula, du hast Verstand.
Priscus will dich nicht heiraten, auch jener hat Verstand.

~ Martial / Epigramm 9,10 ~

Wie wahr...

Immer wirst Du arm sein, wenn Du arm bist, Aemilianus.
Heutzutage gibt man nur den Reichen Reichtum.

~ Martial / Epigramm 5,81 ~

Das Morgen

Du sagst immer morgen, Postumus, morgen wirst Du leben.
Sage mir, dieses "Morgen", Postumus, wann kommt es?
Wie weit ist dieses "Morgen" weg? Wo ist es? Oder von woher ist es zu
erreichen?
Liegt es etwa bei den Parthern oder Armeniern versteckt?
Schon hat dieses "Morgen" die Jahre des Priamus oder Nestors.
Für wieviel kann dieses "Morgen", sage mir, gekauft werden?
Morgen lebst du? Es ist bereits heute zu spät zu leben, Postumus:
jener ist schlau, wer auch immer gestern gelebt hat, Postumus.

~ Martial / Epigramm 5,58 ~

Bitte!

Wenn alles läuft, o Naevolus, bist du ein Scheusal.
Hast du Probleme, benimmst du dich gut!
Läuft's gut, grüßt du niemanden, lachst über jeden
und alle sind Sklaven für dich, oder nicht existent!
Wenn's schlecht geht, sagst du "Herr" und "Gebieter"
und lädst gar zum Essen ein! - Bitte, Naevolus, hab ein Problem!

~ Martial / Epigramm 4,83 ~

*gbg*

Hör nur, wie Selius schwärmt, damit man ihn einlädt,
egal ob man Dichter oder Rechtsanwalt ist:
"Super! Boah! Hey Mann! Saustark! Geil! Mensch, klasse!"
- "Schon gut, das Essen ist fertig, halt's Maul!"

~ Martial / Epigramm 2,27 ~

DIE VISION

Da kommt doch dieser Typ zu mir und fragt: "Was ist die Vision? Worum soll es gehen?"Ich mache meinen Mund auf, und höre folgende Worte:


Die Vision?
Die Vision ist JESUS - der gefährliche, unverwechselbare Jesus. Der Jesus, der dich total in Beschlag nimmt.

Die Vision ist eine Armee von jungen Leuten. Du siehst Totengebeine? Ich sehe eine Armee.

Und sie sind FREI vom Materialismus. Sie lachen über die kleinen 9-5Uhr-Job-Gefängnisse. Sie können Kaviar am Montag essen, und Brotrinde am Dienstag. Sie würden noch nicht mal den Unterschied merken.


Sie sind mobil wie der Wind und gehören den Nationen. Sie brauchen keinen Pass. Die Leute schreiben ihre Adressen nur noch mit dem Bleistift auf und fragen sich, was für merkwürdige Typen sind das bloß.

Sie sind frei, und doch die Sklaven der Verwundeten, Dreckigen, Sterbenden.


Was ist die Vision?
Die Vision ist Heiligkeit, Heiligkeit, die den Augen weh tut. Sie bringt Kinder zum Lachen und ärgert die Erwachsenen.

Es geht um Leute die das Spiel aufgegeben haben, nach außen hin eine weiße Weste zu haben um Eindruck zu schinden, um Leute, die nach den Sternen greifen. Für sie ist das Gute nicht gut genug, sie strecken sich nur nach dem Besten aus. Geradezu gefährlich reine Leute.
Sie brauchen ihre geheimen Motive nicht zu verstecken, und auch nicht ihre privaten Gespräche. Es sind Leute, die andere von ihren selbstmörderischen Abenteuern weglieben, weg von ihren satanischen Spielen.

Es geht um eine Armee, die ihr Leben für die große Sache lassen wird. Eine Million mal pro Tag sind ihre Soldaten bereit, eine Niederlage einzustecken, um eines großen Tages den entscheidenden Sieg zu erringen und zu hören: "Gut gemacht, ihr treuen Söhne und Töchter".

Diese Helden sind am Montagmorgen genauso radikal wie am Sonntagabend. Sie haben es nicht nötig, sich einen großen Namen zu machen, ihre eigene Ehre zu suchen. Darüber können sie nur müde lächeln.

Es geht nicht um einzelne Stars, sondern um die große Masse, die immer wieder denselben Kriegsschrei auf den Lippen hat: "Vorwärts, VENGA!"


Und sie sind diszipliniert. Jünger, junge Leute, die ihren Körper zum Gehorsam zwingen. Jeder Soldat bereit, für seinen Kriegskameraden eine Kugel abzufangen. Das Tattoo auf ihrem Rücken sagt: "Christus ist mein Leben, Sterben mein Gewinn." Opferbereitschaft lässt das Feuer des Sieges in ihren Augen brennen.

Sie schauen nicht nach unten, sondern nach oben: Sieger, Märtyrer. Wer kann sie aufhalten? Können Hormone sie zurückhalten? Können Niederlagen sie entmutigen? Kann Furcht ihnen Angst einjagen, kann der Tod sie umbringen?


Und wie sie beten!
Wie Sterbende mit einem Stöhnen, das keine Worte findet, mit Kriegsschreien, salzigen Tränen und mit lautem Lachen! Sie sind bereit, jeden Preis zu bezahlen um das Ziel zu erreichen.

Sie brechen die Regeln. Sie kommen heraus aus der Mittelmässigkeit ihres kleinen, gemütlichen Verstecks. Sie geben ihre Rechte auf, ihre ach so geliebten kleinen Fehler, sie lachen über Etiketten, geben selbst scheinbar Unaufgebbares auf. Die Werbebranche kann sie nicht beinflussen, Hollywood kann sie nicht faszinieren. Selbst Gruppendruck hat keine Kraft, ihre einmal gefällten Entscheidungen in Mitternachtsparties zu verleugnen, bevor der Hahn kräht. Sie sind unglaublich cool und innerlich gefährlich attraktiv.


Und äußerlich? Das kümmert sie kaum. Ihre Kleidung ist eine Botschaft, sie tragen sie um zu feiern, nicht, um sich zu verstecken. Würden sie ihr Image oder ihre Beliebtheit aufgeben? Sie sind bereit, selbst ihr eigenes Leben niederzulegen, mit den Todeskandidaten - schuldig wie die Hölle selbst - den Platz zu tauschen. Der elektrische Stuhl statt eines Thrones.

Mit Blut, Schweiß und Tränen, in vielen schlaflosen Nächten und an fruchtlosen Tagen beten sie, als ob alles von Gott abhängt, und sie leben, als ob alles von ihnen abhängt.

Ihr genetischer Code ist JESUS. Er atmet aus - sie atmen´s ein. Bei ihnen singt selbst das Unterbewusstsein. Sie hatten eine Bluttransfusion von Jesus. Ihre Worte bringen die Dämonen in den Einkaufszentren zum Schreien. Hörst du diese Armee kommen?


Blast die Posaune für die Verrückten! Ruft sie zusammen, die Verlierer und Freaks. Hier kommen sie, die Ängstlichen und Abgelehnten mit Feuer in ihren Augen. Sie laufen aufrecht, und die Bäume klatschen Beifall, die Hochhäuser verbeugen sich, die Berge erscheinen klein, verglichen mit diesen Kindern einer anderen Dimension. Ihre Gebete mobilisieren den Himmel und wecken den alten Traum von Eden wieder auf.

Und diese Vision wird wahr werden, sie wird erfüllt werden. Sie wird mit Leichtigkeit geschehen, und zwar bald.


Woher ich das weiß?
Weil es das Sehnen der ganzen Schöpfung ist, das Stöhnen des Geistes, der Urtraum Gottes. Mein Morgen ist sein Heute. Meine kleine Hoffnung ist Teil seiner unendlichen Schöpfung. Und mein winziges, geflüstertes, glaubensloses Gebet bekommt ein donnerndes und entschlossenes AMEN, das Mark und Bein erschüttert, aus dem Mund zahlloser Engel, von den Helden des Glaubens, und von Jesus selbst, IHM, dem Träumer des ersten Traums, dem letzten Sieger.


Garantiert!


~ 24-7prayer ~

UCBONES - ICANARMY
~ Hesekiel 37,1-14 ~

Die Armee...

Gott, der Herr, sprach zu meinem Herrn:

Setze dich auf den Ehrenplatz an meiner rechten Seite,
bis ich dir alle deine Feinde unterworfen habe,
bis du deinen Fuß auf ihren Nacken setzt!

Wenn du ein Heer zum Kampf aufstellst, wird dir dein Volk begeistert folgen.
Feierlich geschmückt, voll jugendlicher Kraft,
stehen dir die jungen Krieger in großer Zahl zur Seite.

~ HfA / Psalm 110,1+3 ~

Wie köstlich ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben.

~ LB / Psalm 36,8 ~

Am Abend mögen Tränen fließen
- am Morgen jubeln wir vor Freude!

~ GN / Psalm 30,6b ~

Just remember...

Bald schon wird all dein Leid vergessen sein wie Wasser, das versickert ist.
Dann kann dein Leben noch einmal beginnen
und leuchten wie die Mittagssonne,
auch die dunkelsten Stunden werden strahlen wie der lichte Morgen!

~ HfA / Hiob 11,16-17 ~

Du, Herr, bist alles, was ich habe; du gibst mir alles, was ich brauche.
In deiner Hand liegt meine Zukunft.

~ HfA / Psalm 16,5 ~

Macht euch keine Sorgen, denn die Freude am Herrn umgibt euch wie eine schützende Mauer!

~ Gude für Alle / Nehemia 8,10e ~

*fiesbin*

Sitze auf der Fensterbank
Die Tore zur Welt geöffnet
Landebahnen sich vor mir erstreckend
In der Stille sich vom Tag erholend

Über mir Sterne und Mond
Die Dunkelheit durchbrechend
Und die kleine Stadt bewachend
Mir schlaflose Nächte versüßend

Kann dich atmen hören
Ruhig und gleichmäßig
Deine Linke auf meinem imaginären Ich
Ein Lufthauch streicht um meine nackte Haut

Wie du da liegst
Die Beine angezogen
Die Decke verrutscht
In völliger Geborgenheit

Niedlich würde ich sagen
Wenn ich dich so beschreiben sollte
Der Gedanke bringt mich zum Lächeln
Du würdest das nicht gerne hören

~ 15. April 07 ~

Es geht mir gut
Alles läuft prima
(Würde so gerne schreien)

Hier ist es warm und hell
Bin vollkommen gelassen
(Und ersticke an Gedanken)

Ich bin allein, ohne dich
Das ist gut so
(Sehne mich nach deiner Nähe)

Die Welt ist wunderschön
Pärchen gehen vorüber
(Eifersucht zerfrisst mich)

Hab längst aufgegeben
Hatte weder Sinn noch Logik
(Die Hoffnung stirbt zuletzt)

~ 6. Januar 07 ~

Schuleschwänzen

Schön dass der Friedhof
so früh geöffnet ist

und die Bank unter
dem Holunderbaum
unbesetzt

Nur eine Gießkanne
kommt vorüber
(wenn ich den Mann nicht ansehe
wird er mich nicht fragen)

Die lärmenden Spatzen
lachen über mein
schlechtes Gewissen

Die Lilie dort auf dem Grab
ist ein Argument
gegen Algebra

~ Joachim Sparre ~

Obsession

Zwei Welten prallen aufeinander
Vereinigt in einer Dimension
Man kennt sich nicht
Aber man hört viel

Sie reiben sich aneinander
Nachgeben wird keiner
Ein penetranter Blick
Es gilt standzuhalten

Ein ewiger Moment
Sie fallen auf
Beide durch Schweigen
Kommunikation ohne Worte

Animalische Triebe
Über Vernunft gestellt
Ist es Hochmut oder Ehrfurcht
Man weiß es nicht zu sagen

Eine Frage der Macht
Ein Zwang der Gegenwart
Weder Grund noch Ziel
Besitzen und Besessenwerden

Unergründliche Begierde
Rücksichtslose Obsession
Unbekannte Spielregeln
Aber sie wissen Bescheid

Allein manchmal, ganz selten
In gegenseitigem Einverständnis
Herrscht nicht diese Notwendigkeit
Erleichternde Ignoranz

~ März 07 ~

Zufall ist vielleicht das Pseudonym Gottes,
wenn er nicht unterschreiben will.

~ Anatole France ~

Die Welt hat Zähne.
Und mit denen beißt sie zu, wann immer sie will.

~ Das Mädchen - Stephen King ~

"Manchmal halte ich mich auf dem Trennstrich zwischen den Laufbahnen, der nicht breiter ist als ein Bordstein. Ich setze Fuß vor Fuß, ohne daneben zu treten, ohne zu schwanken, ohne Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht. Dabei stelle ich mir vor, dieser Strich sei ein schmaler Grat, der lang gezogene First eines Bergmassivs, und links und rechts von mir ginge es tausend Meter in die Tiefe. Ich stelle mir vor, wie das von außen betrachtet aussähe. Ein winziger, bewegter Punkt hoch oben auf dem Kamm einer Felswand.
Das Leben ist eine permanente Bewegung auf diesem Strich. Solange man glaubt, es handele sich um einen Farbstreifen zwischen zwei Spuren, läuft man ruhig und sicher. Sobald man aber erkennt, dass es ein Grat ist, der über einen bodenlosen Abgrund führt, gerät man ins Straucheln und in Lebensgefahr."
"Und du hast das erkannt?"
"Ich leide unter einem Geburtsfehler. Mir fehlt die Fähigkeit, den Abgrund zu vergessen. Ich weiß nicht, ob Sie das als göttlich, teuflisch oder menschlich bezeichnen würden."

~ Ada aus Juli Zeh's "Spieltrieb" ~

Verlorenheit II

Leute, die ich ständig ärger
Hab ich besonders lieb
Und genau deswegen
Ärger ich dich auch nie

Und er lächelt dabei
Ironie liegt auf seinen Lippen
Aber das hat gesessen
Tief im Innersten getroffen

Meine Mimik beginnt zu spielen
Schutzmechanismen aktiviert
Von außen vollkommen heil
Aber darunter zerbrochen

Ich gehe durch die Welt
Gesichter schweben vorüber
Ausdruckslos oder konzentriert
Sie nehmen mich nicht wahr

Würde ich eine Lücke
Auf dieser Erde hinterlassen
Die mein Zuhause sein sollte?
Ich glaub ich übertreibe

Freu mich plötzlich auf den Abend
Bin voller Zuversicht
Aber dann bin ich wieder allein
Einsam unter Freunden

~ Dezember o6 ~

Verlorenheit

Leise summt sie vor sich hin
Spielt mit dem Ring an ihrem Finger
Sein Blick ist leer, trifft ihren nicht
Schwindet unerwidert in die Ferne

Gedanken tauchen in Massen auf
Und versinken im Chaos
Als hätte es sie nie gegeben
Finden nicht ihren Weg ins Gedächtnis

Sie fühlt sich einsam
Kann das Gefühl nicht verdrängen
Verfolgt jede seiner Bewegungen
Und muss sie ziehen lassen

Spürt die Wärme dieses Menschen
Die jedoch weit entfernt und
Nicht erreichbar für sie scheint
Kälte bahnt sich ihren Weg

~ 1. Januar 07, ca 2Uhr ~

Erinner mich daran
Dich zu vergessen
Mit jedem noch so kleinen Fehler
Den du begehst

Mach mich glauben
Dich nie geliebt zu haben
Lass uns die Zeit zurückdrehn
Und Sympathien versteckt halten

Verlass mein Leben
Durch die Hintertür
Damit ich nicht mit meinem Blick
Dir die Straße entlang folgen muss

Trockne meine Tränen
Die nur deshalb fließen
Weil ich nicht dir gehören darf
Indem du mich verletzt

Zerstöre meine Sehnsucht
Selbstzerstörung reicht nicht
Kann nicht alles selbst erledigen
Um uns zu trennen

Eigentlich will ich
Dass es dich nie gegeben hat
Aber noch eigentlicher
Will ich gehalten werden

~ 3. März 07 ~

To laugh is to risk appearing a fool.
To weep is to risk appearing sentimental.
To reach out for another person is to risk involvement.
To expose one’s feelings is to risk rejection.
To place your dreams before the crowd is to risk ridicule.
To love is to risk not being loved in return.
To go forward in the face of overwhelming odds is to risk failure.
But risks must be taken, because the greatest hazard in life is to risk nothing.
The person who risks nothing does nothing, has nothing, and is nothing.
He may avoid sufferings and sorrows, but he cannot learn,
feel, change, grow, or love.
Chained by his certitudes, he is a slave.
He has forfeited his freedom.
Only a person who takes risks is free.

~ Leo Buscaglia ~

Is This World Disconnected?

~ Beatsteaks ~

Unaufhaltsam

Das eigene Wort,
wer holt es zurück,
das lebendige
eben noch
ungesprochene
Wort?

Wo das Wort vorbeifliegt
verdorren die Gräser,
werden die Blätter gelb,
fällt Schnee.

Ein Vogel käme dir wieder.
Nicht dein Wort,
das eben noch ungesagte,
in deinen Mund.
Du schickst andere Worte
hinterdrein,

Worte mit bunten, weichen Federn.
Das Wort ist schneller,
das schwarze Wort.
Es kommt immer an,
es hört nicht auf,
anzukommen.

Besser ein Messer als ein Wort.
Ein Messer kann stumpf sein.
Ein Messer trifft oft
am Herzen vorbei.
Nicht das Wort.

Am Ende ist das Wort,
immer
am Ende
das Wort.

~ Hilde Domin ~

Wann legst du deine Flügel an
um sie prächtig ausbreiten
Keiner legt dir Zügel an
Deine Füsse können schreiten
Wenn du Angst hast
dann verwirf sie jetzt
Warum sollst du scheitern
Du wurdest darauf anegsetzt
den Himmel und die Erde zu erweitern

Warum legst du deine Flügel an
anstatt sie prächtig auszubreiten
Du hälst vor einem Hügel an
und könntest drübergleiten
Wenn du Angst hast
dann verwirf sie jetzt
denn nichts bringt dich zum scheitern
Du wurdest darauf angesetzt
den Himmel und die Erde zu erweitern

Volle Kraft voraus
Wir sollten uns beeilen
Volle Kraft voraus
Zu den Tagen die uns heilen

Sag nicht dass du nicht sicher bist
sondern sag du steigst mit ein
Bis das Maß der Zeit vollendet ist
sollten wir starklar sein

Volle Kraft voraus
Der Himmel hängt an Seilen
Volle Kraft voraus
Über unseren Erdteilen

Wir können nichts verlieren
als den Alltag dieser Welt
Ich kann nur existieren
wenn Babylon fällt

~ Söhne Mannheims ~

Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen
von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken läßt.

Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.

~ R. M. Rilke ~

Ohne dich wären die Gefühle von heute
nur die leere Hülle der Gefühle von damals.

~ Die fabelhafte Welt der Amelie ~

Wir zünden keine Fakeln an, damit sie sich selbst leuchten;
so macht es der Himmel mit uns;
wofern unsre Tugenden nicht außer uns würken,
so wäre es gleich viel, wenn wir sie gar nicht hätten.

~ Herzog Vincentio, aus Maß für Maß, Shakespeare ~

Erlösung

Innerlich zerriss es sie
Wie gern hätte sie geschrien
All den Schmerz loswerdend
Der sie so lang beherrschte

Chaos bahnte sich seinen Weg
Hinein in ihr unbeschwertes Leben
Brachte ihr Innerstes in Wallung
Ließ sie daran zerbrechen

Im Schein der Dämmerung
Alles hinter sich lassend
Sitzt sie an dieser Wand
Bereit für immer zu gehn

Zwei Blitze im schwachen Licht
Zum ersten Mal wieder allein
Wagt sie den ersehnten Schritt
Langsam entspannt sie sich

Es ist ein angenehmes Gefühl
Der Druck weicht von ihr
Wärme macht sich breit
Endlich findet sie Ruhe

Nebelschwaden umhüllen sie
Betten sie ganz weich
Auf ihrer letzten Reise
Die nun angebrochen ist

Sie schließt die Augen
Zerfließt in sich selbst
Und ein letztes Lächeln
Umspielt zufrieden ihre Lippen

Die Welt zieht an ihr vorüber
Tage werden kommen und gehen
Aber das ist ihr jetzt egal
Sie ist zu Hause angekommen

~ 8. Dezember 06 ~

"Engel haben Flügel" sagte sie und sprang.




Well my goodness gracious let me tell you the news
My head's been wet with the midnight dew
I've been down on bended knee talkin' to the man from Galilee
He spoke to me in the voice so sweet
I thought I heard the shuffle of the angel's feet
He called my name and my heart stood still
When he said, "John go do My will!"

Go tell that long tongue liar
Go and tell that midnight rider
Tell the rambler,
The gambler,
The back biter
Tell 'em that God's gonna cut 'em down
Tell 'em that God's gonna cut 'em down

You can run on for a long time
Run on for a long time
Run on for a long time
Sooner or later God'll cut you down
Sooner or later God'll cut you down

Well you may throw your rock and hide your hand
Workin' in the dark against your fellow man
But as sure as God made black and white
What's done in the dark will be brought to the light

~ Johnny Cash ~

Who's gonna take you home and hold you when things ain't so bright?

~ Red Hot Chili Peppers ~

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