Sitze auf der Fensterbank
Die Tore zur Welt geöffnet
Landebahnen sich vor mir erstreckend
In der Stille sich vom Tag erholend
Über mir Sterne und Mond
Die Dunkelheit durchbrechend
Und die kleine Stadt bewachend
Mir schlaflose Nächte versüßend
Kann dich atmen hören
Ruhig und gleichmäßig
Deine Linke auf meinem imaginären Ich
Ein Lufthauch streicht um meine nackte Haut
Wie du da liegst
Die Beine angezogen
Die Decke verrutscht
In völliger Geborgenheit
Niedlich würde ich sagen
Wenn ich dich so beschreiben sollte
Der Gedanke bringt mich zum Lächeln
Du würdest das nicht gerne hören
~ 15. April 07 ~
Die Tore zur Welt geöffnet
Landebahnen sich vor mir erstreckend
In der Stille sich vom Tag erholend
Über mir Sterne und Mond
Die Dunkelheit durchbrechend
Und die kleine Stadt bewachend
Mir schlaflose Nächte versüßend
Kann dich atmen hören
Ruhig und gleichmäßig
Deine Linke auf meinem imaginären Ich
Ein Lufthauch streicht um meine nackte Haut
Wie du da liegst
Die Beine angezogen
Die Decke verrutscht
In völliger Geborgenheit
Niedlich würde ich sagen
Wenn ich dich so beschreiben sollte
Der Gedanke bringt mich zum Lächeln
Du würdest das nicht gerne hören
~ 15. April 07 ~
Labels: Gedichte
Es geht mir gut
Alles läuft prima
(Würde so gerne schreien)
Hier ist es warm und hell
Bin vollkommen gelassen
(Und ersticke an Gedanken)
Ich bin allein, ohne dich
Das ist gut so
(Sehne mich nach deiner Nähe)
Die Welt ist wunderschön
Pärchen gehen vorüber
(Eifersucht zerfrisst mich)
Hab längst aufgegeben
Hatte weder Sinn noch Logik
(Die Hoffnung stirbt zuletzt)
~ 6. Januar 07 ~
Alles läuft prima
(Würde so gerne schreien)
Hier ist es warm und hell
Bin vollkommen gelassen
(Und ersticke an Gedanken)
Ich bin allein, ohne dich
Das ist gut so
(Sehne mich nach deiner Nähe)
Die Welt ist wunderschön
Pärchen gehen vorüber
(Eifersucht zerfrisst mich)
Hab längst aufgegeben
Hatte weder Sinn noch Logik
(Die Hoffnung stirbt zuletzt)
~ 6. Januar 07 ~
Labels: Gedichte
Schön dass der Friedhof
so früh geöffnet ist
und die Bank unter
dem Holunderbaum
unbesetzt
Nur eine Gießkanne
kommt vorüber
(wenn ich den Mann nicht ansehe
wird er mich nicht fragen)
Die lärmenden Spatzen
lachen über mein
schlechtes Gewissen
Die Lilie dort auf dem Grab
ist ein Argument
gegen Algebra
~ Joachim Sparre ~
so früh geöffnet ist
und die Bank unter
dem Holunderbaum
unbesetzt
Nur eine Gießkanne
kommt vorüber
(wenn ich den Mann nicht ansehe
wird er mich nicht fragen)
Die lärmenden Spatzen
lachen über mein
schlechtes Gewissen
Die Lilie dort auf dem Grab
ist ein Argument
gegen Algebra
~ Joachim Sparre ~
Labels: Gesammeltes
Zwei Welten prallen aufeinander
Vereinigt in einer Dimension
Man kennt sich nicht
Aber man hört viel
Sie reiben sich aneinander
Nachgeben wird keiner
Ein penetranter Blick
Es gilt standzuhalten
Ein ewiger Moment
Sie fallen auf
Beide durch Schweigen
Kommunikation ohne Worte
Animalische Triebe
Über Vernunft gestellt
Ist es Hochmut oder Ehrfurcht
Man weiß es nicht zu sagen
Eine Frage der Macht
Ein Zwang der Gegenwart
Weder Grund noch Ziel
Besitzen und Besessenwerden
Unergründliche Begierde
Rücksichtslose Obsession
Unbekannte Spielregeln
Aber sie wissen Bescheid
Allein manchmal, ganz selten
In gegenseitigem Einverständnis
Herrscht nicht diese Notwendigkeit
Erleichternde Ignoranz
~ März 07 ~
Vereinigt in einer Dimension
Man kennt sich nicht
Aber man hört viel
Sie reiben sich aneinander
Nachgeben wird keiner
Ein penetranter Blick
Es gilt standzuhalten
Ein ewiger Moment
Sie fallen auf
Beide durch Schweigen
Kommunikation ohne Worte
Animalische Triebe
Über Vernunft gestellt
Ist es Hochmut oder Ehrfurcht
Man weiß es nicht zu sagen
Eine Frage der Macht
Ein Zwang der Gegenwart
Weder Grund noch Ziel
Besitzen und Besessenwerden
Unergründliche Begierde
Rücksichtslose Obsession
Unbekannte Spielregeln
Aber sie wissen Bescheid
Allein manchmal, ganz selten
In gegenseitigem Einverständnis
Herrscht nicht diese Notwendigkeit
Erleichternde Ignoranz
~ März 07 ~
Labels: Gedichte
Zufall ist vielleicht das Pseudonym Gottes,
wenn er nicht unterschreiben will.
~ Anatole France ~
wenn er nicht unterschreiben will.
~ Anatole France ~
Labels: Zitate
Die Welt hat Zähne.
Und mit denen beißt sie zu, wann immer sie will.
~ Das Mädchen - Stephen King ~
Und mit denen beißt sie zu, wann immer sie will.
~ Das Mädchen - Stephen King ~
Labels: Zitate
"Manchmal halte ich mich auf dem Trennstrich zwischen den Laufbahnen, der nicht breiter ist als ein Bordstein. Ich setze Fuß vor Fuß, ohne daneben zu treten, ohne zu schwanken, ohne Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht. Dabei stelle ich mir vor, dieser Strich sei ein schmaler Grat, der lang gezogene First eines Bergmassivs, und links und rechts von mir ginge es tausend Meter in die Tiefe. Ich stelle mir vor, wie das von außen betrachtet aussähe. Ein winziger, bewegter Punkt hoch oben auf dem Kamm einer Felswand.
Das Leben ist eine permanente Bewegung auf diesem Strich. Solange man glaubt, es handele sich um einen Farbstreifen zwischen zwei Spuren, läuft man ruhig und sicher. Sobald man aber erkennt, dass es ein Grat ist, der über einen bodenlosen Abgrund führt, gerät man ins Straucheln und in Lebensgefahr."
"Und du hast das erkannt?"
"Ich leide unter einem Geburtsfehler. Mir fehlt die Fähigkeit, den Abgrund zu vergessen. Ich weiß nicht, ob Sie das als göttlich, teuflisch oder menschlich bezeichnen würden."
~ Ada aus Juli Zeh's "Spieltrieb" ~
Das Leben ist eine permanente Bewegung auf diesem Strich. Solange man glaubt, es handele sich um einen Farbstreifen zwischen zwei Spuren, läuft man ruhig und sicher. Sobald man aber erkennt, dass es ein Grat ist, der über einen bodenlosen Abgrund führt, gerät man ins Straucheln und in Lebensgefahr."
"Und du hast das erkannt?"
"Ich leide unter einem Geburtsfehler. Mir fehlt die Fähigkeit, den Abgrund zu vergessen. Ich weiß nicht, ob Sie das als göttlich, teuflisch oder menschlich bezeichnen würden."
~ Ada aus Juli Zeh's "Spieltrieb" ~
Labels: Philosophische Textauszüge
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