Zwei Welten prallen aufeinander
Vereinigt in einer Dimension
Man kennt sich nicht
Aber man hört viel
Sie reiben sich aneinander
Nachgeben wird keiner
Ein penetranter Blick
Es gilt standzuhalten
Ein ewiger Moment
Sie fallen auf
Beide durch Schweigen
Kommunikation ohne Worte
Animalische Triebe
Über Vernunft gestellt
Ist es Hochmut oder Ehrfurcht
Man weiß es nicht zu sagen
Eine Frage der Macht
Ein Zwang der Gegenwart
Weder Grund noch Ziel
Besitzen und Besessenwerden
Unergründliche Begierde
Rücksichtslose Obsession
Unbekannte Spielregeln
Aber sie wissen Bescheid
Allein manchmal, ganz selten
In gegenseitigem Einverständnis
Herrscht nicht diese Notwendigkeit
Erleichternde Ignoranz
~ März 07 ~
Vereinigt in einer Dimension
Man kennt sich nicht
Aber man hört viel
Sie reiben sich aneinander
Nachgeben wird keiner
Ein penetranter Blick
Es gilt standzuhalten
Ein ewiger Moment
Sie fallen auf
Beide durch Schweigen
Kommunikation ohne Worte
Animalische Triebe
Über Vernunft gestellt
Ist es Hochmut oder Ehrfurcht
Man weiß es nicht zu sagen
Eine Frage der Macht
Ein Zwang der Gegenwart
Weder Grund noch Ziel
Besitzen und Besessenwerden
Unergründliche Begierde
Rücksichtslose Obsession
Unbekannte Spielregeln
Aber sie wissen Bescheid
Allein manchmal, ganz selten
In gegenseitigem Einverständnis
Herrscht nicht diese Notwendigkeit
Erleichternde Ignoranz
~ März 07 ~
Labels: Gedichte
Zufall ist vielleicht das Pseudonym Gottes,
wenn er nicht unterschreiben will.
~ Anatole France ~
wenn er nicht unterschreiben will.
~ Anatole France ~
Labels: Zitate
Die Welt hat Zähne.
Und mit denen beißt sie zu, wann immer sie will.
~ Das Mädchen - Stephen King ~
Und mit denen beißt sie zu, wann immer sie will.
~ Das Mädchen - Stephen King ~
Labels: Zitate
"Manchmal halte ich mich auf dem Trennstrich zwischen den Laufbahnen, der nicht breiter ist als ein Bordstein. Ich setze Fuß vor Fuß, ohne daneben zu treten, ohne zu schwanken, ohne Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht. Dabei stelle ich mir vor, dieser Strich sei ein schmaler Grat, der lang gezogene First eines Bergmassivs, und links und rechts von mir ginge es tausend Meter in die Tiefe. Ich stelle mir vor, wie das von außen betrachtet aussähe. Ein winziger, bewegter Punkt hoch oben auf dem Kamm einer Felswand.
Das Leben ist eine permanente Bewegung auf diesem Strich. Solange man glaubt, es handele sich um einen Farbstreifen zwischen zwei Spuren, läuft man ruhig und sicher. Sobald man aber erkennt, dass es ein Grat ist, der über einen bodenlosen Abgrund führt, gerät man ins Straucheln und in Lebensgefahr."
"Und du hast das erkannt?"
"Ich leide unter einem Geburtsfehler. Mir fehlt die Fähigkeit, den Abgrund zu vergessen. Ich weiß nicht, ob Sie das als göttlich, teuflisch oder menschlich bezeichnen würden."
~ Ada aus Juli Zeh's "Spieltrieb" ~
Das Leben ist eine permanente Bewegung auf diesem Strich. Solange man glaubt, es handele sich um einen Farbstreifen zwischen zwei Spuren, läuft man ruhig und sicher. Sobald man aber erkennt, dass es ein Grat ist, der über einen bodenlosen Abgrund führt, gerät man ins Straucheln und in Lebensgefahr."
"Und du hast das erkannt?"
"Ich leide unter einem Geburtsfehler. Mir fehlt die Fähigkeit, den Abgrund zu vergessen. Ich weiß nicht, ob Sie das als göttlich, teuflisch oder menschlich bezeichnen würden."
~ Ada aus Juli Zeh's "Spieltrieb" ~
Labels: Philosophische Textauszüge
Leute, die ich ständig ärger
Hab ich besonders lieb
Und genau deswegen
Ärger ich dich auch nie
Und er lächelt dabei
Ironie liegt auf seinen Lippen
Aber das hat gesessen
Tief im Innersten getroffen
Meine Mimik beginnt zu spielen
Schutzmechanismen aktiviert
Von außen vollkommen heil
Aber darunter zerbrochen
Ich gehe durch die Welt
Gesichter schweben vorüber
Ausdruckslos oder konzentriert
Sie nehmen mich nicht wahr
Würde ich eine Lücke
Auf dieser Erde hinterlassen
Die mein Zuhause sein sollte?
Ich glaub ich übertreibe
Freu mich plötzlich auf den Abend
Bin voller Zuversicht
Aber dann bin ich wieder allein
Einsam unter Freunden
~ Dezember o6 ~
Hab ich besonders lieb
Und genau deswegen
Ärger ich dich auch nie
Und er lächelt dabei
Ironie liegt auf seinen Lippen
Aber das hat gesessen
Tief im Innersten getroffen
Meine Mimik beginnt zu spielen
Schutzmechanismen aktiviert
Von außen vollkommen heil
Aber darunter zerbrochen
Ich gehe durch die Welt
Gesichter schweben vorüber
Ausdruckslos oder konzentriert
Sie nehmen mich nicht wahr
Würde ich eine Lücke
Auf dieser Erde hinterlassen
Die mein Zuhause sein sollte?
Ich glaub ich übertreibe
Freu mich plötzlich auf den Abend
Bin voller Zuversicht
Aber dann bin ich wieder allein
Einsam unter Freunden
~ Dezember o6 ~
Labels: Gedichte
Leise summt sie vor sich hin
Spielt mit dem Ring an ihrem Finger
Sein Blick ist leer, trifft ihren nicht
Schwindet unerwidert in die Ferne
Gedanken tauchen in Massen auf
Und versinken im Chaos
Als hätte es sie nie gegeben
Finden nicht ihren Weg ins Gedächtnis
Sie fühlt sich einsam
Kann das Gefühl nicht verdrängen
Verfolgt jede seiner Bewegungen
Und muss sie ziehen lassen
Spürt die Wärme dieses Menschen
Die jedoch weit entfernt und
Nicht erreichbar für sie scheint
Kälte bahnt sich ihren Weg
~ 1. Januar 07, ca 2Uhr ~
Spielt mit dem Ring an ihrem Finger
Sein Blick ist leer, trifft ihren nicht
Schwindet unerwidert in die Ferne
Gedanken tauchen in Massen auf
Und versinken im Chaos
Als hätte es sie nie gegeben
Finden nicht ihren Weg ins Gedächtnis
Sie fühlt sich einsam
Kann das Gefühl nicht verdrängen
Verfolgt jede seiner Bewegungen
Und muss sie ziehen lassen
Spürt die Wärme dieses Menschen
Die jedoch weit entfernt und
Nicht erreichbar für sie scheint
Kälte bahnt sich ihren Weg
~ 1. Januar 07, ca 2Uhr ~
Labels: Gedichte
Erinner mich daran
Dich zu vergessen
Mit jedem noch so kleinen Fehler
Den du begehst
Mach mich glauben
Dich nie geliebt zu haben
Lass uns die Zeit zurückdrehn
Und Sympathien versteckt halten
Verlass mein Leben
Durch die Hintertür
Damit ich nicht mit meinem Blick
Dir die Straße entlang folgen muss
Trockne meine Tränen
Die nur deshalb fließen
Weil ich nicht dir gehören darf
Indem du mich verletzt
Zerstöre meine Sehnsucht
Selbstzerstörung reicht nicht
Kann nicht alles selbst erledigen
Um uns zu trennen
Eigentlich will ich
Dass es dich nie gegeben hat
Aber noch eigentlicher
Will ich gehalten werden
~ 3. März 07 ~
Dich zu vergessen
Mit jedem noch so kleinen Fehler
Den du begehst
Mach mich glauben
Dich nie geliebt zu haben
Lass uns die Zeit zurückdrehn
Und Sympathien versteckt halten
Verlass mein Leben
Durch die Hintertür
Damit ich nicht mit meinem Blick
Dir die Straße entlang folgen muss
Trockne meine Tränen
Die nur deshalb fließen
Weil ich nicht dir gehören darf
Indem du mich verletzt
Zerstöre meine Sehnsucht
Selbstzerstörung reicht nicht
Kann nicht alles selbst erledigen
Um uns zu trennen
Eigentlich will ich
Dass es dich nie gegeben hat
Aber noch eigentlicher
Will ich gehalten werden
~ 3. März 07 ~
Labels: Gedichte
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